Behinderten Pflegeheim

Es gibt spezielle Pflegeheime oder betreutes Wohnen für Behinderte. Doch muss hier ganz klar unterschieden werden. Behinderung ist nicht gleich Behinderung. Man unterscheidet dabei zwischen körperlicher und geistiger Behinderung. Beide können sehr unterschiedlich sein und beide benötigen intensive Betreuung. Diese Art der Betreuung ist sehr Kräfte zehrend und kann nicht immer von Angehörigen übernommen werden. Hier für gibt es dann verschiedene Pflegeheime. In diesen werden die Behinderten adäquat versorgt.

Sie sollen sich in erster Linie wohlfühlen. Extra geschultes Personal, versucht individuell auf den einzelnen Bewohner einzugehen. Das Personal ist hier viel stärker vertreten als zum Beispiel in einem Altenheim. Es werden, in einem Pflegeheim für Behinderte immer kleine Gruppen von einer Kraft betreut. Ist die Gruppe noch mobil, geht diese mit ihnen, wenn die zeit es erlaubt auch spazieren oder bastelt mit ihnen der Jahreszeit entsprechend. Mit stark geistig und immobilen Menschen werden aber auch Beschäftigungen gemacht. Diese werden zum Beispiel gerne in ein „Bällchenbad“ gelegt.

So lernen sie, ihren Körper zu fühlen. Auch ein „Snoezelraum“ schärft die Sinne und bieten den oft sehr angespannten Bewohnern eine Zeit der Ruhe und Entspannung. Der Alltag in einem behinderten Pflegeheim ist oft viel ruhiger und entspannter als in anderen Heimen. Hier geht nicht nur darum, dass die Bewohner gewaschen und gefüttert werden. Sie sollen zufrieden sein und sich auch mit ihrer Behinderung wohl fühlen. Sie sind dort unter sich und haben so auch weniger Hemmungen sich frei zu entfalten. Die Bewohner blühen oft schon nach kurzer Zeit auf und sind ein völlig anderer Mensch. Der Alltag im Pflegeheim wird nie langweilig für die Bewohner. Das Pflegepersonal versucht, den Tagesablauf immer individuell zu gestalten und keine Langeweile aufkommen zu lassen. Trotzdem gelten klare Richtlinien und Grenzen, an die sich die Bewohner halten müssen. Oft bleiben die Bewohner ein Leben lang in solch einem Heim.